• in nomine

    IN NOMINE

    Symposium des Mediävistikverbands in Salzburg

    Die letzte Februarwoche war ganz dem Mittelalter gewidmet: Das alle zwei Jahre an unterschiedlichen Orten stattfindende Symposium des  Mediävistikverbands tagte dieses Mal zum Thema „ in nomine. Name und Benennung im Mittelalter“ an der PLUS. Mit dabei auch David Hobelleitner von der Kunstgeschichte, der gemeinsam mit der Germanistin Edith Kapeller und dem Historiker Herbert Krammer (Klosterneuburg/Wien) eine interdisziplinäre Sektion mit dem Titel „Namen ordnen – Strategien zum Umgang mit Namen um 1500“ konzipierte. Der Vortrag von David Hobelleitner untersuchte die Ordnung, Umordnung und Unordnung in Papstbildnisreihen, Edith Kapeller referierte zur genealogischen Praxis im Spätmittelalter und Herbert Krammer beleuchtete Praktiken der Namensgebung im Donauraum. Elisabeth Gruber vom IMAREAL übernahm die Sektionsleitung und moderierte die angeregte Diskussion im Anschluss an die Präsentationen. Bei den Empfängen und gemeinsamen Abendessen gab es darüber hinaus Gelegenheit, an neuen Projektideen und Kooperationen in Forschung und Lehre zu schmieden, wovon wohl bald hier zu lesen sein wird…  


    Foto: David Hobelleitner