Die Universität Salzburg ist eine erfolgreiche und forschungsstarke Universität in Österreich, die für herausragende Leistungen in Forschung und Lehre im Bereich der (Digital) Humanities, der Lebenswissenschaften, der Nachhaltigkeit von (Gesellschafts-)Prozessen und der Verbindung von Art & Science steht. Mit den vier Leitthemen Art in Context, Development and Sustainability, Digital Life sowie Health and Mind bietet die Universität Wissenschaftler*innen exzellente Möglichkeiten der inter- und transdisziplinären Vernetzung.

Ehestmöglich möchte die Universität Salzburg am Fachbereich Biowissenschaften und Medizinische Biologie der Natur- und Lebenswissenschaftlichen Fakultät eine

Universitätsprofessur gem. § 98 UG 2002 für Medizinische Systembiologie

besetzen.

Mit dem Fachbereich für Biowissenschaften und Medizinische Biologie (www.plus.ac.at/biowissenschaften) und dem universitären Schwerpunkt „Center for Tumorbiology and Immunology (CTBI)” (www.plus.ac.at/biowissenschaften/forschung/acbn/) nimmt die Universität Salzburg eine Schlüsselrolle im Bereich der biomedizinischen Life Sciences in Österreich ein. Die Universität Salzburg bietet ein vielfältiges Forschungsumfeld, das auf exzellente nationale und europäische Forschungsnetzwerke in der Grundlagenforschung sowie in der klinischen und translationalen Forschung aufbaut. Das biomedizinische Profil des Fachbereichs ist geprägt von den Themen Tumorbiologie, Immunologie, Immunmetabolismus, zelluläre Kommunikation und Signaltransduktion. Der Fachbereich verfügt über eine sehr gute Forschungsinfrastruktur, zum Beispiel für Durchflusszytometrie, spezialisierte Mikroskopie, „Spatial Genomics”, Epigenom- oder Proteomanalysen, und Strukturbiologie. Zudem besteht eine substantielle Infrastruktur für “High Performance Computing” und exzellente Expertise für komplexe bioinformatische Analysen. Eine weitere Stärke am Fachbereich ist die vorhandene Infrastruktur für komplexe Bioanalytik. Für immunologische Grundlagenforschung und präklinische Studien steht eine moderne zentrale Tierhaltung zur Verfügung.

Die Professur soll die Stärken des Fachbereichs durch die Entwicklung und Bereitstellung moderner/innovativer Methoden zur Generierung neuer systembiologischer Daten erweitern, um komplexe biologische Systeme mit Hochdurchsatz zu charakterisieren. Beispiele sind funktionelle (CRISPR) Screens, Einzelzellsequenzierung, räumliche und zeitliche Biologie, und/oder Therapie-relevante Forschung mittels „Drug Screens”.

Eingebettet in die genannten Forschungsschwerpunkte des Fachbereichs und dem CTBI soll die Professur multi- und interdisziplinär mit anderen Forschungsgruppen der Universität Salzburg zusammenarbeiten, um genetische, molekulare und biochemische Mechanismen mit humanpathologischer bzw. gesundheitsfördernder Relevanz (z.B. onkologische, immunologische, altersassoziierte Prozesse) systematisch zu untersuchen. Dabei sollen Schnittflächen im Bereich Data Science, Bioinformatik, Tumorbiologie, sowie Immunologie genutzt werden. Auf regionaler Ebene soll die Professur neben Forschungsgruppen der Universität Salzburg mit jenen des Salzburger Universitätsklinikums ( www.salk.at) und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität ( www.pmu.ac.at) im Rahmen des Life Sciences Exzellenzbereichs Onkologie und Immunologie ( www.cancercluster-salzburg.at) gemäß  Life Sciences Masterplan zusammenarbeiten.

 

Aufgabengebiete sind insbesondere:

  • Selbständige wissenschaftliche Forschung und Publikationstätigkeit in der Entwicklung moderner/innovativer Methoden zur Generierung neuer systembiologischer Daten, um komplexe biologische Systeme mit Hochdurchsatz zu charakterisieren und besser zu verstehen;
  • Drittmitteleinwerbung und Mitwirkung an Forschungsverbunden;
  • Initiativen zur Einrichtung translationaler Forschungseinheiten;
  • aktives Engagement in den biologischen Bachelor- und Master-Studiengängen sowie der Doktoratsausbildung, einschließlich der Betreuung von Abschlussarbeiten und Dissertationen;
  • Beteiligung am Health Hub der europäischen Universitätsallianz CIVIS;
  • Mitarbeit in universitären Gremien und in der universitären Selbstverwaltung.

 

Allgemeine Anstellungserfordernisse sind:

  • Eine abgeschlossene inländische oder gleichwertige ausländische Hochschulbildung (Doktorat);
  • eine einschlägige Habilitation (venia docendi / venia legendi) oder eine gleichwertige wissenschaftliche Qualifikation;
  • herausragende Leistungen in der Forschung, dem akademischen Alter und der jeweiligen Biografie entsprechend, und eine durch systembiologisch innovative Ansätze geprägte, besondere wissenschaftliche Eignung, die durch entsprechende Publikationen und Einbindung in die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft belegt ist;
  • exzellente hochschuldidaktische Fähigkeiten;
  • nachweislich ausgezeichnete wissenschaftlich biomedizinische Forschungsleistungen mit Schwerpunkt in den Bereichen der Systembiologie. Nachweis von Forschung auf höchstem Niveau im Bereich der Tumorbiologie, Tumorgenetik, Tumorimmunologie, Molekularbiologie und/oder molekularer Immunologie sind von Vorteil und erwünscht;
  • erfolgreiche Einwerbung von substanziellen Drittmitteln für die Forschung, Interaktion mit Fördergebern, Erfahrung in der Abwicklung von Drittmittelprojekten sowie Budgetverantwortung;
  • hohe fachliche und soziale Führungskompetenz;
  • hervorragende Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Das Erreichen eines deutschen Sprachniveaus B2 von nicht-deutschsprachigen Kandidat*innen binnen drei Jahren ist erforderlich.

 

Erwartet werden darüber hinaus:

  • Internationale Forschungs- und Kooperationserfahrung;
  • mehrjährige Erfahrung in der Leitung von interdisziplinären Forschungsprogrammen an der Schnittstelle von Systembiologischer Datengenerierung mit klinischen Anwendungen und/oder Datenprozessierung;
  • Erfahrungen im modernen Wissenschaftsmanagement sowie in der Entwicklung und Realisierung von interdisziplinären Forschungsprojekten;
  • Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft, Sozialkompetenz, Belastbarkeit, Flexibilität;
  • Bereitschaft zur Mitwirkung an Forschungs- und Lehrkooperationen der Universität Salzburg und deren Ausbau;
  • Bereitschaft zum Engagement in der Nachwuchsförderung;
  • Bereitschaft und Qualifikation zur Übernahme von Leitungsfunktionen.

Die Aufnahme erfolgt unbefristet in Vollzeitbeschäftigung nach § 98 UG 2002 und dem Angestelltengesetz sowie dem Kollektivvertrag der Universitäten/Verwendungsgruppe A1. Eine Überzahlung des kollektivvertraglichen Mindestentgelts von € 6.604,30 brutto (14 Monatsgehälter) ist vorgesehen.

Die Universität Salzburg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils beim wissenschaftlichen und beim allgemeinen Universitätspersonal insbesondere in Leitungsfunktionen an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen vorrangig aufgenommen.

Personen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, die die geforderten Qualifikationskriterien erfüllen, werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer +43/662/8044-2462 sowie unter disnoVvzabil3jd2Qity@p7I6arlus.arg3jac.atwh7I6 .

Leider können die Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstanden sind, nicht vergütet werden.

Bewerbungen sind mit folgenden Unterlagen einzureichen:

  • Motivationsschreiben (1 Seite);
  • Forschungskonzept (1-4 Seiten);
  • Lehr- und Mentoringkonzept (1-2 Seiten);
  • Lebenslauf (1-3 Seiten);
  • Aufstellung der wissenschaftlichen Publikationen, der abgehaltenen Lehrveranstaltungen, der einschlägigen Forschungsprojekte sowie sonstiger berücksichtigungswürdiger Aktivitäten;
  • Lehrevaluationen und Didaktik-Zertifikate;
  • drei für die ausgeschriebene Professur relevante Publikationen als PDF.

Bewerbungen sind an den Rektor, Univ.-Prof. Dr. Bernhard Fügenschuh zu richten und bis zum 16. April 2025 unter Angabe der GZ B 0002/1-2025 per E-Mail als ein Gesamt-PDF an bewZORKerbtpg7ung@plJXw3us.ac.1oL0atBabU zu senden.

Für Auskünfte steht Ihnen der Kommissionsvorsitz Assoz.-Prof. Dr. Nikolaus Fortelny unter +43/662/8044-5797 und nikolaqTcus.foUf@rte@OFlnySUf@plB9Pus.ac.V-1atLN_ zur Verfügung.