Forschungsdatenrepositorien
Die Archivierung der Daten in einem geeigneten, vertrauenswürdigen Forschungsdatenrepositorium ist einer der zentralen Schritte beim Forschungsdatenmanagement. Viele Repositorien sind „FAIR by design“ und garantieren eine Erfüllung der FAIR-Prinzipien für dort archivierte Daten.
Es gilt der Grundsatz „as open as possible, as closed as necessary”. Forschungsdaten müssen nicht zwingend frei zugänglich – also open access – gemacht werden, um FAIR zu sein. FAIR werden Forschungsdaten auch durch die möglichst detaillierte Beschreibung mit Metadaten, wodurch Daten auffindbar und nachnutzbar werden, sowie die Archivierung in einem Forschungsdatenrepositorium, das eine Authentifizierung von Nutzer:innen und Verwaltung von Nutzer:innenprofilen unterstützt. Zugangsbeschränkte Datensätze können so auch authentifizierten Nutzer:innen oder eingeschränkten Personengruppen auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.
Wie findet man ein geeignetes Datenrepositorium?
Erste Anlaufstelle ist re3data, eine Datenbank für Research Data Repositories, die umfangreiche Beschreibungen und Suchmöglichkeiten für Repositories aller Fachrichtungen bietet. Fördergeber verpflichten teils zur Nutzung eines hier verzeichneten Repositories.
Disziplinenspezifische Repositories haben den Vorteil besserer Unterstützung von in den jeweiligen Fachrichtungen verbreiteten Datei- und Metadatenformaten.
Fachübergreifende Forschungsdatenrepositorien:
Zenodo ist ein kostenloses, fachübergreifendes, von der EU finanziertes Repository für Forschungsdaten, Publikationen und Software aller Fachrichtungen. Zenodo ist empfehlenswert für die Archivierung aller Forschungsdaten, für die kein geeignetes fachspezifisches Repository verfügbar ist.
Repositorien der Universität Salzburg:
Austrian NeuroCloud ist ein Fachrepositorium zur Speicherung, Verwaltung und Auswertung neuro-kognitiver Daten