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Gastvortrag: Wunderblumen der Arktis

Herausforderungen und Potenziale einer „globalen“ Kunstgeschichte

Dienstag, 8. April 2025 | 18:00 Uhr | UNIPARK Nonntal, Seminarraum 2.132 | Erzabt-Klotz-Straße 1 | Salzburg

Der Vortrag thematisiert den nordischen Kolonialismus als Teil europäischer Geschichte und beleuchtet die Verbindungen zwischen Botanik, Rassenideologie und sinnlicher Wahrnehmung. Ausgangspunkt ist die Arbeit Mirabilis L. (2023) der Künstlerin Hannimari Jokinen, die unsichtbare koloniale Strukturen und deren fortwährende Wirkung sichtbar macht. In ihren Installationen verbindet Jokinen wissenschaftliche und ästhetische Wahrnehmungen und fordert die Betrachter:innen auf, sich auch mit ihrer eigenen Positionierung innerhalb kolonialer Machtverhältnisse auseinanderzusetzen.

Dr. Anne Hemkendreis ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Graduiertenkolleg „Das Dokumentarische“ der Ruhr-Universität Bochum und MSCA-Fellow. Zuvor forschte sie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und ist Mitglied der Young Academy for Sustainability Studies. Derzeit arbeitet sie an ihrer zweiten Monografie Romantik in der Gegenwartskunst: Rückfiguren von arktischen Landschaften (Erscheinen 2025). Ihr aktuelles Forschungsprojekt untersucht samische Kosmologien in der Gegenwartskunst im Kontext ökologischer und postkolonialer Theorien.

Plakat Gastvortrag: Wunderblumen der Arktis
 

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Theresa Barth

Universität Salzburg | Fachbereich Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft/ Abteilung Kunstgeschichte

UNIPARK Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1 | 5020 Salzburg | Austria

Tel: +43 662 8044 4600

E-Mail an Theresa Barth

Foto: © Hannimari Jokinen | Plakat: © Hubert Auer